Portfolio
Experimentell
Wenn ich mich auf experimentelle Fotografie einlasse, spüre ich zuerst eine starke Neugier. Ich möchte Grenzen ausloten, Regeln hinterfragen und etwas erschaffen, das sich nicht an Vorgaben hält. Dabei empfinde ich eine besondere Freiheit – ich muss nichts „richtig“ machen, sondern darf einfach ausprobieren.
Gleichzeitig taucht in mir auch Unsicherheit auf. Ich frage mich, ob das, was ich tue, überhaupt noch als Fotografie gilt oder ob es „gut“ ist. Diese Zweifel begleiten mich, aber ich lerne, sie zu akzeptieren und sogar als Teil meines Prozesses zu sehen. Während ich arbeite, gerate ich manchmal in einen Zustand völliger Vertiefung. Ich verliere das Gefühl für Zeit und handle intuitiv – fast so, als würde ich mich vom Moment leiten lassen. Doch es gibt auch Phasen der Frustration, wenn Experimente nicht funktionieren oder meine Erwartungen enttäuscht werden.
Wenn dann etwas Unerwartetes entsteht, fühle ich Überraschung und oft sogar Euphorie. Gerade die Ergebnisse, die ich nicht geplant habe, berühren mich am meisten. Sie zeigen mir neue Perspektiven und eröffnen mir andere Sichtweisen.
Dabei mache ich mich auch ein Stück weit verletzlich. Meine Arbeiten sind persönlicher, abstrakter und nicht immer sofort verständlich. Sie zu zeigen, kostet mich manchmal Überwindung.
Am Ende fühle ich jedoch vor allem eines: Selbstausdruck. Ich habe nicht nur Bilder geschaffen, sondern auch meinen Blick auf die Welt erweitert und mich selbst ein Stück besser kennengelernt.
Meine Fotos sollen Herzen berühren und eigene Gefühle und Gedanken beim Betrachten wecken. Meine Gedanken sind ja bereits verankert.

Experiment 01

Experiment 02

Experiment 03

Experiment 04

Experiment 05

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Experiment 08

Experiment 09

Experiment 10

Experiment 11

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Experiment 18

Experiment 19
